Mascha Kaléko
Zur Heimat erkor ich mir die Liebe

Mascha Kaléko ist eine der größten Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit ihren Versen hat sie die Menschen seit Jahrzehnten berührt und tut es bis heute. Ihre Gedichte sind etwas Besonderes. Sie sprühen vor Lebensfreude und Hoffnung, aber auch vor tiefer Trauer, Heimatlosigkeit, Verzweiflung und Einsamkeit. Was ist es, das ihre Gedichte so ergreifend macht? Ist es die einfache Sprache, die mitten ins Herz trifft? Oder sind es die Bilder die sie immer wieder erschafft, die jeder kennt und doch so neu und überraschend sind? Oder ist es ihre Offenheit, ihre Verletzbarkeit, die sie in den Gedichten zeigt, die einen tiefen Einblick in das Leben einer Jüdin geben, die eigentlich nichts anderes wollte, als glücklich sein zu dürfen, aber zur falschen Zeit und im falschen Land gelebt hat?
Wir finden, in einer Zeit, in der die Welt Kopf steht, in der der sinnlose Mord an Millionen Menschen anscheinend schon wieder in Vergessenheit gerät, ist es Zeit, einer von ihnen eine Stimme zu geben. Wir wollen uns an diesem Abend dem Leben und dem Werk Mascha Kalékos widmen. Und eins können wir Ihnen versprechen: Auch sie werden anschließend Ihre Liebe zu Mascha Kaléko entdecken, wenn Sie ihr nicht schon längst verfallen sind.

Mit: Indra Janorschke und Dario Weberg

Aufführungsdauer: 90 Minuten, eine Pause

Termine: 18.03. (Premiere), 21.04., 06.05., 17.06.

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